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Baker Island Leuchtturm

Der Baker Island-Leuchtturm steht auf einer der äußersten Cranberry-Inseln in Maine und ist ein historisches Leuchtfeuer, das einst Schiffen den Weg in die Frenchman Bay wies. Der ursprünglich 1828 errichtete und 1855 wieder aufgebaute Leuchtturm war eine wichtige Navigationshilfe für Seeleute, die in den felsigen und oft tückischen Gewässern entlang der Küste von Maine unterwegs waren. Er ist 43 Fuß hoch und hat einen markanten weißen Turm mit einem schwarzen Laternenraum an der Spitze, der einst ein helles, weithin sichtbares Licht beherbergte.

1966 wurde der Leuchtturm von Baker Island automatisiert, so dass kein Vollzeit-Leuchtturmwärter mehr benötigt wurde. Später wurde er zu einem der wenigen solarbetriebenen Leuchttürme des Landes, wurde aber 2002 abgeschaltet, weil die umliegenden Bäume eine gute Sicht auf das Licht versperrten. Dennoch bleibt er ein wichtiger Teil des maritimen Erbes von Maine.

Die abgelegene Lage von Baker Island markiert den Zugang zu Mount Desert Island, wo sich der größte Teil des Acadia National Park befindet. Obwohl der Baker Island-Leuchtturm vom Festland aus nicht gut zu sehen ist und die Insel für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, bieten von Rangern geführte Bootstouren die Möglichkeit, die Schönheit und Geschichte von Baker Island und seiner ikonischen Leuchtstation zu erleben. Diese Touren finden in der Regel von Mitte Juni bis Mitte September statt und starten von Bar Harbor aus. Besucher können auf Baker Island an Land gehen, etwas über die Tierwelt der Küste erfahren, ein Gehöft aus dem 19. Jahrhundert erkunden und den Leuchtturm aus der Nähe betrachten.